Muskelkater

Muskelkater – was tun? Richtig erholen nach dem Sport

Muskelkater, woher kommt er?

Bei untrainierten Menschen oder bei unregelmäßigem Sport wird man meist einen Tag später von ihm heimgesucht – dem Muskelkater. Dieser kann teils sehr schmerzhaft sein und einige Tage anhalten. Ein Sprichwort sagt: Drei Tage kommt der Muskelkater, drei Tage bleibt er und drei Tage geht er. Doch was ist Muskelkater eigentlich und wie entsteht er? Muskelkater entsteht durch Überanstrengung der Muskeln, da beim Training kleine Risse bei den Muskelfasern im Muskelgewebe entstehen. Dadurch entwickeln sich Entzündungen im Muskel. Nach einigen Stunden, meist am nächsten Morgen, ist der Muskel angeschwollen und man bekommt die als Muskelkater bekannten Dehnungsschmerzen.

Dem Muskelkater vorbeugen

Vielleicht schon oft gehört, doch nie mit dem schmerzenden Muskelkater am nächsten Tag verbunden: Das Aufwärmen so wie der Cool Down. Vor dem Trainingsbeginn ist es wichtig sich aufzuwärmen und zu dehnen, so dass der Körper „bereit“ ist. Nach dem Training sollte man auch nicht von jetzt auf gleich aufhören. Zur Not einfach gehen oder beim Training zu Hause auf der Stelle gehen. Man sollte es am Anfang auch nicht mit dem Training übertreiben und die Intensität nach und nach steigern. Bei regelmäßigen Sport und angemessener Steigerung wird der Muskelkater nur noch selten zum Vorschein kommen.

Tipps bei Muskelkater

Muskelkater kann man nicht “heilen“. Braucht man auch nicht, er verschwindet von alleine wieder. Um die Schmerzen ein wenig zu lindern, hilft es, eine Wärmflasche oder andere Wärmezufuhr (Baden, Sauna, Termacare aus der Apotheke ect.) auf die betroffenen Muskelpartien zu legen bzw. die Muskeln der Wärme auszusetzten. Wenn möglich, in Bewegung bleiben. Morgens, nachdem man die ganze Nacht im Bett gelegen hat, ist der Muskelkater am schlimmsten. Nach einiger Bewegung (kein Sport!) wird es besser. Von Massagen ist abzuraten, da das Gewebe beim Massieren erneut strapaziert wird. Beim nächsten Training sollte der Muskelkater weg sein, sonst kann es wieder schmerzhaft werden.

Die Mythen der Muskelkater Behandlung

Es heißt zwar, dass bei Dehnübungen vor dem Training und danach den Muskelkater deutlich geringer ausfallen lassen, doch ganz der Wahrheit entspricht das nicht. Auch wer sich vor dem Sport aufwärmt, muss trotzdem mit Muskelkater rechnen. Reduziert aber die Wahrscheinlichkeit einer Muskelzerrung. Wer bereits unter Muskelkater leidet, sollte Massagen aus dem Weg gehen, da diese Irritation die Muskelschmerzen eher noch verschlimmert statt verbessert.

Wie lässt sich die Wahrscheinlichkeit von Muskelkater reduzieren?

Wissenschaftler sagen, dass Muskelkater das Ergebnis ungewohnter Bewegungen ist oder einer gewissen Überlastung. Will man Muskelkater verhindern, ist es vor allem für Anfänger in Sachen sportlicher Aktivität vor allem ihr Training langsam zu beginnen. Das Training kann dann stufenweise gesteigert werden. Auch wenn leichter Muskelkater auftritt, ist es wichtig weiterzumachen. Nicht nur, dass sich so die Koordination verbessert, auch die Muskelarbeit verbessert sich deutlich. Die Wahrscheinlichkeit des Muskelkaters reduziert sich. Doch auch erfahrenen Sportlern ist Muskelkater ein Begriff, vor allem dann, wenn sie es mit dem Training übertrieben haben bzw. neue Übungen trainiert werden.

Muskelkater – was kann man dagegen tun?

Hat einem doch der Muskelkater erwischt, gibt es verschiedene Tricks und Tipps, um die Schmerzen zu lindern. Die erste Möglichkeit ist die Einnahme von Schmerzmitteln. Zwar wird der Muskelkater dadurch nicht bekämpft, doch werden die Schmerzen dadurch erträglicher. Ist der Muskelkater zu stark, ist Wärme immer gut. Sei es eine Sauna oder gar ein heißes Bad. Auch diverse Sportcremes, wie Heparin, können helfen, die Zeit des Muskelkaters zu verkürzen. Durch Heparin wird z. B. die Heilung der gerissenen Muskelfasern beschleunigt. Leiden Sie unter Muskelkater, verschieben Sie auf keinen Fall Ihr Training um ein paar Tage. Weiter machen ist die Devise, allerdings mit geringerer Belastung als am Tag vorher. Wer vorher drei Kilometer straff gejoggt ist, sollte man nächsten Tag die drei Kilometer straff laufen.

Muskelkater – wann ist ärztlicher Rat notwendig?

Sollte der Muskelkalter zehn Tage oder länger dauern, ist es ratsam ärztlichen Rat in Anspruch zu nehmen. Auch wenn man sich unsicher ist, dass eventuell eine Verletzung vorhanden ist, ist ebenfalls der Besuch beim Doktor ratsam. Muskelkater kann auch eine Folge der Einnahme bestimmter Medikamente sein, wie z. B. Cholesterinsenker.

Quick & Dirty Tipps gegen Muskelkater

  • Vor und nach dem Training Dehnübungen vornehmen
  • Magnesium einnehmen
  • Viel Wasser trinken

Eine weitere tolle Technik gegen Muskelkater ist es zu lernen dieses Gefühl im Körper zu genießen :-)




2 Responses to Muskelkater – was tun? Richtig erholen nach dem Sport

  1. Thomas says:

    Mir persönlich hilft bei Muskelkater vor allem eine gute Massage. Oder dann heißes/kaltes Wasser in der Dusche, dass kann ich nur empfehlen. Aber daran muss man sich ein bisschen gewöhnen.

  2. Sophie Eisenhower says:

    Muskelkater hat mich immer gehindert, täglich Sport zu treiben. Seitdem ich weiß, worauf ich achten muss, um ihn zu vermeiden, ist mir sehr geholfen.

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